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Geschichte des Kirsch- und Ziegelfestes
Im Jahre 1997 lud der damalige Bürgermeister Herrmann Bobka einige Vereinsvorsitzende zur Gemeindevertretersitzung ein. Die Vorsitzenden des Glindower Carneval Club e.V., des Schützenvereins 1924 e.V., Kleintierzüchtervereins, Heimatvereins, Anglervereins und des Gewerbevereins waren zugegen. Ziel war es, das kulturell-gesellschaftliche Leben zu bündeln und feste Traditionen zu entwickeln. In einer sehr offenen Debatte wurde Einigung dahingehend erzielt, dass jährlich im Sommer ein Dorffest gefeiert werden soll, dass von den Vereinen getragen und vom Bürgermeister unterstützt wird. Ausgehend vom Glindower Ortswappen mit den Kirschen und der Ziegelei hatte man sich auf den Sommer und die Bezeichnung "Kirsch- und Ziegelfest"; verständigt. Im Jahre 1997 selbst feierte man das Fest noch als Erntedankfest. Erstmalig trug 1998 das Fest den Namen: Kirsch- und Ziegelfest. Vereinsvertreter bildeten zur Vorbereitung des Dorffestes einen Festausschuss. Als Moderator und Leiter wurde Karl-Heinz Lutze vom Glindower Carneval Club e.V. benannt. Noch ohne Kirschkönigin, die Idee wurde erst später geboren, wurde auf dem Festplatz an der Dampferanlegestelle gefeiert.

Kirschkönigin Jessica Hein 2022 / 2023

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Das Festkomitee teilt mit:

Das 26. Kirsch- und Ziegelfest findet statt, wie jedes Jahr, am ersten Wochenende im Juli: Freitag 30.6. mit Abendprogramm und dann Samstag 1.7. – Sonntag 2.7.2023.

Derzeit laufen die Planungen auf Hochtouren und die ersten Programmpunkte werden demnächst hier bekanntgegeben...

              

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-> Rückblick letztes Jahr...

Vom 25. Kirsch- und Ziegelfest (01.07.2022 – 03.07.2022)

Lachtränen auf der Festwiese am Freitagabend

Am Freitag eröffnete unser Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm zusammen mit dem Vorsitzenden des Festkomitees Fred Witschel und der (nun ehemaligen) Kirschkönigin Christiane Küstner das Kirsch- und Ziegelfest. Es war ein besonderes Fest. Zum einen fand es nach zweijähriger Coronazwangspause wieder ohne Einschränkungen und auf der Festwiese statt. Zum anderen feierte das Kirsch- und Ziegelfest sich selbst, sein 25. Jubiläum. Der Auftakt begann mit vielen Tränen, vor Lachen. Ab der ersten Sekunde hatte das Kabarett „Obelisk“ aus Potsdam mit dem Programm „Vom Hoppla…“, zum „Hossa, wir leben“ die Lachmuskeln der Gäste fest im Griff.


Beschwingter Samstag

Der Samstag startete sportlich mit dem Kirsch-Volleyball- und Badminton-Turnier der Frauensportgruppe Glindow e.V. Am Nachmittag gab es den traditionellen Umzug der Glindower Vereine.

Angeführt wurde er vom Musikverein der Blütenstadt Werder (Havel) e. V., der die zahlreichen Gäste entlang des Weges auf das Festgelände führte und musikalisch verzückte.

Nach der Begrüßung der Gäste durch die Bürgermeisterin Manuela Saß, unseren Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm, den Vorsitzenden des Festkomitees und Moderator Fred Witschel und weiteren Ehrengäste begann das bunte Bühnenprogramm. Es tanzten die Garden des Glindower Carnevel Club sowie der Anymotion‑Dance Tanzverein, der Chor „Klangkirschen“ beehrte die Gäste mit Gesang, die Boutique Inselglück zeigte in einer Modenschau aktuelle Sommertrends.

Als Niclas Freese mit seiner Gitarre den musikalischen Abend anstimmte, war die Tanzfläche das erste Mal gefüllt. Den Kirschtanz bespielte der DJ Christian Zube.

Ein Highlight bei jedem Kirsch- und Ziegelfest ist die Krönung der neuen Kirschkönigin. Corona macht jedoch vor niemandem Halt, auch nicht vor einer königlichen Hoheit. So wurden, zum ersten Mal in der Geschichte des Festes, die Gäste von der neue Kirschkönigin per Video-Live-Schaltung begrüßt. Die Kirschkönigin 2022/2023 heißt Jessica Hein. Sie stand bereits seit 2020 als Kirschprinzessin an der Seite der (jetzt ehemaligen) Kirschkönigin Christiane Küstner. Wir bedanken uns bei Christiane Küstner für ihr großes Engagement! Ihre Amtszeit war einzigartig. Sie war die erste Königin, die das Amt über drei Jahre und in einer Pandemie innehatte. Und natürlich hat sie durch ihre Persönlichkeit diese Amtszeit einmalig gestaltet. Denn bei allen schwierigen Umständen hatte sie stets ein Lächeln auf den Lippen und präsentierte Glindow vorbildlich. Die königlichen Insignien wurden nach der Abkrönung sicher aufbewahrt und warten darauf, zeitnah der neuen Königin in einer öffentlichen Veranstaltung übergeben werden zu können.

Natürlich durfte auch bei diesem Kirsch- und Ziegelfest die Prämierung des Kirschrezeptewettbewerbes nicht fehlen sowie die Auszeichnung der schönsten Glindower Anwesen, initiiert durch den Ortsbeirat.

Die Gewinner in diesem Jahr waren:

1. Familie Riemel aus der Ziemensstr. 72

2. Familie Gräber aus der Plötziner Straße 72b / Ecke Schützenpark

3. Familie Busse/Adler, aus der Grenzstr. 1 A in Glindow

Wie auch schon beim letzten Jahr hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich beim Ortsentwicklungskonzept einzubringen. An einem Stand gab es die Möglichkeit, sich zu informieren und selbst Vorschläge für das Konzept abzugeben. „Denn wenn es um die Entwicklung des Ortsteiles geht, sind alle knapp 4000 Bürger*innen, von Jung bis Alt gefragt“, so Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm.

Die aktuelle Präsentation des Ortsentwicklungskonzeptes von Fred Witschel ist seit ca. 1 Jahr hier zu finden: www.glindow.de/index.php/ortsbeirat

Familien-Parcours zu Rock´n´Roll am Sonntag

Nach dem Frühgottesdienst um 10:00 Uhr in der Glindower Kirche widmete sich der Sonntag den Kleinen und klein gebliebenen. Die gesamte Festwiese war ein Parcours. Die Vereine hatten einzelne Stationen mit Spielen aufgebaut, die nacheinander abgelaufen werden mussten.

Der Kinder- und Familientag wurde musikalisch ausgestaltet von „Purfürst & Wein“. Zusätzlich zum Parcours gab es eine faszinierende Seifenblasenshow zum Mitmachen, einen Clown, Kinderschminken und viele weitere Überraschungen. Zum Ausklang des Dorffestes sang der Gemischte Chor Glindow e. V. um 17:00 Uhr in der Dorfkirche Glindow sein neues Repertoire.

Am Festwochenende hatte auch das Heimatmuseum seine Türen geöffnet, Gäste durch das Haus und die Ausstellung geführt sowie mit Kaffee und Kuchen beköstigt. Am Sonntag war zudem das Ziegeleimuseum geöffnet, die Keramischen Werkstätten Glindow zeigten ihre Sommerausstellung.


Was für ein Fest!

Es gab ausgiebige Gespräche, die Menschen freuten sich, Freunde und Bekannte wieder zusehen, zusammen zu lachen und zu tanzen. Nach der langen Zeit der Einschränkungen sind alle ein Stückchen weiter zusammengerückt.

Dankeschön an alle!

Das Festkomitee bedankt sich bei der Stadt Werder, dem Ortsbeirat Glindow, den Vereinen…bei allen Unterstützern. So ein Fest funktioniert nur mit und in der Gemeinschaft, mit vielen helfenden Händen und guten Ideen – alle haben gezeigt, welches Potenzial in den Bürgerinnen und Bürgern unseres Ortsteiles schlummert. Nur durch ein gemeinsames Miteinander wurde es, was ein war: ein großartiges gemeinsames Fest! Dank Euch allen!

Fotos: Anika Wolf, Antje Titscher, Stefanie Haufe, K-Photographie
Text: Stefanie Haufe


Festprogramm: -> Flyer als PDF herunterladen

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