Warnung vor Kontakt mit Havelwasser im Bereich zwischen Eisenbahnbrücke und Inselstadt

Nach einer Havarie in der Marina Vulkanwerft rät die Stadt Werder (Havel) aktuell davon ab, im Bereich der Havel zwischen Eisenbahnbrücke und Inselstadt zu baden oder mit dem Havelwasser in Kontakt zu kommen. Es handelt sich um eine vorsorgliche und mit dem Landratsamt abgestimmte Maßnahme. Auf der Wasseroberfläche hat sich ein Film ausgebreitet, dessen Zusammensetzung noch nicht bekannt ist. Fachleute des Landratsamtes arbeiten gemeinsam mit den Feuerwehren der Stadt Werder und der Gefahrstoffeinheit der Feuerwehr Teltow mit Hochdruck an der Ursachenermittlung und einer Lösung des Problems.

In der Marina hatte ein Boot am Donnerstagabend im flachen Wasser den Motor hochgefahren, dabei ist im Wasseruntergrund unmittelbar an der Kaimauer ein unbekanntes Stoffreservoir aufgebrochen. Etwa 50 Liter der unbekannten Flüssigkeit traten an die Wasseroberfläche und breiteten sich auf der Havel zwischen Eisenbahnbrücke und Inselstadt aus. Feuerwehrleute lokalisierten und sperrten die Austrittstelle am Donnertagabend ab, so dass keine weitere Flüssigkeit in die Havel entweichen kann. Ein Havariedienst konnte zunächst nicht die Stoffherkunft klären. Eine Wasserprobe wurde entnommen, die nun untersucht werden soll.  

Sachstand Freitag, 20. Juli 2018, um 9.45 Uhr

 

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