Es war ein besonderer und bewegender Moment für Glindow: Am 25. September machte der Kinder-Lebens-Lauf bei der Björn Schulz Stiftung Station. Mit der Fackel kam nicht nur ein sichtbares Symbol nach Glindow, sondern vor allem eine Botschaft, die berührt: Kein Kind und keine Familie soll auf einem schweren Weg allein bleiben.
Die Fackel erreichte unseren Ort aus Brandenburg an der Havel, wo zuvor der Fridolins Regenbogenhof Station des Laufes gewesen war. Begleitet wurde sie von einer großen Gruppe Biker. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Björn Schulz Stiftung, vielen Engagierten, Gästen und Cathrin Müll vom Bundesverband Kinderhospiz wurde sie in Glindow herzlich empfangen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Glindow unterstützte den Besuch und begleitete den weiteren Weg der Fackel.
Für Ortsvorsteher Fred Witschel war dieser Tag mehr als ein offizieller Termin. In seinem Grußwort machte er deutlich, warum der Kinder-Lebens-Lauf so gut nach Glindow passt: „Glindow lebt von Gemeinschaft. Von Menschen, die hinschauen, zuhören und nicht fragen, ob sie helfen sollen, sondern wie sie helfen können.“
Gerade deshalb berührt die Arbeit der Björn Schulz Stiftung und des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes besonders. Die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Ehrenamtlichen begleiten Kinder, Jugendliche und ihre Familien in Lebenssituationen, die nur schwer in Worte zu fassen sind. Sie schenken Zeit, wenn Zeit besonders kostbar ist. Sie hören zu, geben Halt und schaffen Momente von Nähe, Sicherheit und Normalität.
Dass die Björn Schulz Stiftung in Glindow einen Ort gefunden hat, ist deshalb etwas Besonderes. „Sie sind hier nicht nur willkommen – Sie sind Teil unserer Gemeinschaft“, betonte der Ortsvorsteher und sagte zugleich die Unterstützung des Ortsteils und des Ortsbeirates zu.
Am folgenden Samstag führte der Weg der Fackel weiter nach Potsdam zur Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e.V. Auch auf dieser Etappe begleiteten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glindow den Kinder-Lebens-Lauf.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht und begleitet haben – den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Björn Schulz Stiftung, den vielen Engagierten, den Bikern und ganz besonders den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glindow.
Der Kinder-Lebens-Lauf hat in Glindow einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Er hat gezeigt, dass Gemeinschaft dort beginnt, wo Menschen füreinander da sind – mit offenen Ohren, offenen Herzen und der Bereitschaft zu helfen.