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Was passiert mit dem Hauptgebäude der Jahnschen Stiftung?

Das Turmhaus der Jahnschen Stiftung

Nach dem letzten Willen der Stifterin Luise Jahn (1842-1916) war am Ufer des Glindower Sees ein Krankenhaus für Ziegeleiarbeiter und ihre Familie errichtet worden. Das Turmhaus ist prägend für den Blick vom See auf den Ort. So ist die Jahnsche Stiftung immer wieder ein beliebtes Fotomotiv bei der Erstellung von Ansichtskarten. Die Stiftung wurde am 03.12.1919 mit dem Zweck gegründet, unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke auf dem Gebiet der Behinderten- und Altenpflege und der offenen Alten- und Krankenpflege zu verfolgen. Insbesondere Behinderte, Kranke und alte Menschen Glindows und der umliegenden Landkreise, vor allem minderbemittelte Personen sollten laut Stiftungszweck begünstigt werden.

Ab 1961 wurde das Areal als Förderschule für behinderte Kinder genutzt. Im Jahre 2002 verlegte der Landkreis die Förderschule nach Werder in die Kemnitzer Straße. Seitdem gab es für das leerstehende Gebäude verschiedene Pläne. 2008 hoffte der Glindower Orstbeirat auf ein eigenes Ärztehaus, hatten sich doch drei Fachärzte interessiert gezeigt. Doch die Pläne lösten sich wieder in Luft auf.
Vor drei Jahren, als eine Stahnsdorfer Firma das Erbbaurecht von der Jahnschen Stiftung erworben hatte, wurde das Gebäude saniert. Nach außen hin bekam es einen neuen frischen Anstrich. Doch nun möchte die Firma das Gebäude veräußern.Gar wird ein Abriss in Erwägung gezogen, da kein Denkmalschutz besteht und im Obergeschoss die erforderliche Raumhöhe nicht gegeben ist. Die Stiftung selbst, würde einen Abriss nicht zwingend ablehnen, wenn sich das neue Gebäude ins Ortsbild einfüge und eine sinnvolle, wirtschaftliche Nutzung abzeichne. Auch ein Neubau von Wohnungen entspräche dem Satzungszweck. Ein Glindower Unternehmer hat Interesse am Erbaurecht der Jahnschen Stiftung bekundet.
Ein möglicher Abriss könnte bei den Glindowern auf erheblichen Widerstand stoßen, eben weil dieses Turmhaus so prägend für das Ortsbild ist. Auch für den Investor, der das ehemahlige ZV-Gelände erworben hat gab es seitens einiger Glindower Einsprüche gegen die Baupläne.

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