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Depesche zum Blütenfest in Werder

Foto: Herr Müller von Zimmerei GmbH Müller

 

Die Baumblütenbesucher zu Fuß oder per Fahrrad können sich schon vor der offiziellen Eröffnung der optischen Telegrafenstation am 8. Mai um 11.00 Uhr mit einem wahrhaft historischen Denkmal vertraut machen, wenn sie den Weg über den Obstpanoramaweg wählen. Am Freitagmorgen wurde der Telegraf auf dem Fuchsberg in Glindow von der Zimmerei Müller GmbH aufgestellt. Das war ein ganz besonderer Moment für Vera Neumann, die Vorsitzende des Heimatvereins Glindow, denn um den Nachbau und die Aufstellung der Station haben sie und der Heimatverein mit der Unterstützung des Ortsbeirates jahrelang geforscht und gekämpft. Herr Schwarz von der Interessengemeinschaft Optische Telegrafie Potsdam ließ es sich nicht nehmen, beim Aufstellen des Mastes mit den Funktionsträgern dabei zu sein. Die Station in Glindow war die fünfte von insgesamt 62 Stationen auf der rund 600 Kilometer langen Strecke von Berlin nach Koblenz. Vielleicht stellt sich der eine oder andere Besucher des Denkmals angesichts heutiger Kommunikationsmittel oder konkret ihres Handys in der Hosentasche vor, wie auf diese Weise vor 170 Jahren staatliche oder militärische Depeschen auf der Strecke zwischen Berlin und Koblenz übermittelt wurden. Ein Telegramm mit 30 Wörtern von Berlin nach Köln brauchte fast 2 Stunden, natürlich nur wenn die Wetterbedingungen es erlaubten.
Brigitte Wilhelm

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